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Müssen wir über Verzicht debattieren?

Müssen wir über Verzicht debattieren?

In der Klimadebatte ist viel von Verzicht die Rede: Weniger Autofahren, Fliegen, Fleisch essen, etc. In den früh-industrialisierten Ländern im Globalen Norden herrscht eine „imperiale Lebensweise“ vor, die nicht verallgemeinbar ist und auf Kosten Anderer im Globalen Süden aufrechterhalten wird. Doch auch im globalen Norden gibt es Verlierer der Globalisierung: Ein Großteil der Bevölkerung hat in den letzten Jahren kaum Lohnzuwächse zu verzeichnen, und prekäre Lebens- und Beschäftigungsverhältnisse breiten sich rasant aus. Im Vortrag werfen wir einen Blick auf die vernachlässigten sozialen Aspekte in der Klimadebatte. Ziel ist, von einer negativen und moralisierenden „Verzichtsdebatte“ zu einer positiven und politischen Debatte über die Aneignung des globalen Reichtums und der Produktionsmöglichkeiten der heutigen Ökonomie zu gelangen. Damit verbindet sich die strategische Frage, wie eine populäre Klimapolitik entstehen könnte, die auch für nicht-akademische Milieus Anziehungskraft besitzt und an ihren alltäglichen Bedürfnissen anknüpft. Diese Frage wollen wir im Anschluss an einen etwa halbstündigen Input gemeinsam diskutieren.

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Dienstag (24.09.2019)
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Workshopzelt 2

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